Archive for the 'Uncategorized' Category

Wird Google demokratisch?

Montag, November 24th, 2008

Ähnlich wie beim Konzept von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales´ Suchmaschine Wikia (more…)

Klickbetrug (Teil 4)

Montag, November 24th, 2008

Wer begeht Klickbetrug und wer profitiert davon? (letzter Teil)

3. verärgerte Mitarbeiter

Immer wieder gibt es Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihren Arbeitsbedingungen oder ihrem Gehalt unzufrieden sind und versuchen, es ihrem Arbeitgeber irgendwie heimzuzahlen. Ein Weg dies zu tun ist seine Anzeigen zu suchen und durch beständige Klicks das Budget zu verbrauchen. Und wieder bezahlen Sie für 500 Klicks je Monat in der Hoffnung, damit 500 potentielle Kunden zu erreichen, aber abzüglich der betrügerischen Klicks erreichen Sie erheblich weniger.

Klickbetrug (Teil 3)

Sonntag, November 23rd, 2008

Wer begeht Klickbetrug und wer profitiert davon? (Fortsetzung)

2. website-Betreiber

Wenn Sie sich in einem Werbenetzwerk registrieren, werden Ihre Anzeigen in der Regel auf verschiedenen websites und Portalen geschaltet. Die Betreiber dieser websites werden nach der Anzahl von Klicks vergütet, die Anzeigenschaltungen auf ihrer Präsenz erzielen. Entsprechend besteht ein Interesse des website-Betreibers an möglichst hoher Klickzahl. Hier gibt es Fälle von Klickbetrug seitens der Betreiber, um so das eigene Werbeeinkommen zu erhöhen. Auch hier bezahlen Sie für “unechte” Klicks, die Ihnen keinerlei Vorteil bringen.

Klickbetrug (Teil 2)

Dienstag, November 18th, 2008

Was ist Klickbetrug?

Man spricht von Klickbetrug, wenn Besucher oder automatisierte Programme auf eine Anzeige klicken, ohne dass eine Kaufabsicht bezüglich der angebotenen Dienstleistung oder Produkte besteht. Vielmehr zielt Klickbetrug darauf ab, reine Kosten seitens des Werbenden zu erzeugen und sein Budget zu verbrauchen.

Wer begeht Klickbetrug und wer profitiert davon?

1. Mitbewerber

Mitbewerber machen Ihre Anzeigen ausfindig und klicken, um Ihr Anzeigenbudget zu verbrauchen.

Haben Sie z.B. ein Monatsbudget von 500 Klicks pro Monat, könnte ein Konkurrent beliebig viele davon “verbrauchen” mit der Hoffnung, dass weniger “echte” Klicks und damit verringerte Geschäftschancen bei Ihnen ihm selbst einen Vorteil bringen. Im Endeffekt zahlen Sie für 500 Klicks im Monat, obwohl bei weitem nicht alle davon “echt” waren.

Klickbetrug (Teil 1)

Dienstag, November 18th, 2008

Was ist Pay-perClick-Werbung (PPC)?

PPC wird von vielen Werbenetzwerken angeboten. Das bekannteste System ist dabei das von Google betriebene Programm Adwords. Das Prinzip beim Pay-per-Click-Advertising beruht darauf, dass Kosten bei jedem Klick auf eine entsprechende Anzeige anfallen. Diese Kosten können schwanken zwischen wenigen Cent bis EUR 20,- pro Klick.

Werbekunden haben oft ein festes Monatsbudget für Pay-per-Click-Advertising. Ist dieses beispielsweise EUR 500,- und kostet jeder Klick EUR 1,-, können 500 Klicks je Monat erreicht werden. Werden bereits am ersten Tag einer Kampagne 500 Klicks erreicht, ist das Monatsbudget verbraucht und es werden entsprechend für den Rest des Monats keine Anzeigen mehr geschaltet.

Dieser Artikel sowie seine Fortsetzungen beruhen auf: http://blog.statcounter.com/2008/11/click-fraud-dont-be-a-victim/

Googles Vorstoß ins Deep Web

Donnerstag, April 17th, 2008

In Googles webmaster Blog vom 11. April 2008 postet Maile Ohye neue Features des Googlebot: Neben der Fähigkeit, JavaScript- und Flashinhalte auszulesen, erfasst der Crawler neuerdings auf “hochqualitativen” websites auch Formulare, wagt sich also jetzt erstmals in das Terrain innerhalb des form-tags vor, das als Eingang zu den unerforschten Tiefen des Invisible oder auch Deep Web gilt, jener Welt von Datenbanken und geschützten Bereichen von websites, die zwar einen großen Teil des Informationsgehalts des Internet ausmachen, jedoch bisher Crawlern praktisch unzugänglich waren.

Die Betonung liegt dabei auf dem Mehrwert, den die entsprechenden Inhalte für Googles Index enthalten müssen, ist also eine weitere Stärkung von Googles klarer Forderung nach wertvollem und uniquem Content.

Eine Alternative zu Google?

Freitag, Dezember 28th, 2007

Graswurzel-Revolution im Internet, die zweite. Was bereits einmal gelang im Bereich Wissen, lässt sich möglicherweise auch auf die Suche im Internet übertragen. Dies ist zumindest das Konzept von Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia. In einer beispiellosen Erfolgsstory, wie sie nur das Internet schreiben kann, hat Wikipedia binnen weniger Jahre das Wissen aus den Händen weniger in basisdemokratischer Manier an das Volk weitergereicht. So ist das sogar in lateinischer Sprache verfügbare Internet-Lexikon längst zur ersten Adresse geworden, wenn es darum geht, Wissensfragen rasch und zuverlässig zu klären. Daran können auch immer wieder auftauchende Berichte über angebliche Unzulänglichkeiten in der Qualität einzelner Artikel nichts ändern, zumal Wikipedia-Inhalte keineswegs in Stein gemeiselt sind. Ganz im Gegenteil ist es geradezu die größte Errungenschaft dieses Systems, extrem leicht aktualisierbar zu sein und damit viel eher Schritt halten zu können mit unserem sich in immer schnelleren Zyklen vervielfältigendem Wissen. Ebenfalls schlüssig erscheint die Grundidee, dass viele Köpfe mehr wissen als wenige. Vorbei also die Zeit, in der Britannica oder Brockhaus im Regal ein Abo darauf war, mitreden zu können.

Diese Idee also nun in die Welt der Suchmaschinen zu übertragen ist das jüngste Projekt von wikia.com, Wales´ Firma. Dass die Suchmaschinenbetreiber, allen voran Google, diese Idee kennen und wohl auch ernstnehmen, dafür mag das ebenfalls jüngste Vorhaben Googles mit dem Namen “Knol” genug Beleg sein, der Versuch also, umgekehrt in die Welt des Wissens einzudringen und damit - ganz in Schachspielermanier - die Feste Wikipedia anzugreifen.

Zugegebenermaßen ist die Idee einer “demokratischen” Suchmaschine, die nicht in der Hand eines auf Gewinn ausgerichteten Konzerns ist, verlockend:

“Ich will eine Suchmaschine entwickeln, deren Algorithmus jedem zugänglich ist. Und ich will jede Entscheidung von der Gemeinschaft treffen lassen. Fragen wie: Wann blockiert man eine Seite, ab wann ist etwas Spam, wie bewertet man generell die Qualität einer Seite? (…) Ganz einfach, wenn Sie die Suchmaschine benutzen und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, weil die zuoberst angegebene Seite inhaltlich schlecht ist, können Sie die Seite als Spam markieren. Wenn die Seite von drei oder vier weiteren Leuten ebenfalls so markiert wird, dann wird sie entfernt. So kann man nach und nach die Suchmaschinen verbessern.” (J. Wales in einem ZEIT-Interview)

Die Diktatur der Masse scheint Jimmy Wales dabei weit weniger zu fürchten und beruft sich auf die Ausgewogenheit seiner Online-Enzyklopädie. Bleibt abzuwarten, ob das Projekt Wikia das schaffen kann, was die Millionen von Yahoo und MSN bisher nicht geschafft haben, einen Gegenpol zum Quasi-Monopolisten unter den Suchdiensten zu bilden. Die Möglicheit dazu liegt ja jetzt - in der Hand der Benutzer.

Suchmaschinen-Suchresultate im Visier

Donnerstag, November 22nd, 2007

Zwar schon über zwei Jahre alt aber noch immer aufschlussreich und wohl auch zutreffend ist eine Studie über das Sehverhalten von Internet-Nutzern. Durchgeführt von mehreren Firmen aus dem Bereich Suchmaschinenmarketing wurden bei 50 Probanden die Augenbewegungen angesichts einer typischen Ergebnisseite von Google registriert und untersucht mit einem interessanten Ergebnis: Die Studie ergab, dass die meisten Teilnehmer die Suchresultate in einer Art F-förmigem Muster mit den Augen scannten. Dabei folgten ihre Blicke typischerweise von oben nach unten dem linken Seitenrand auf der Suche nach relevanten Begriffen und Marken und wanderten dann nach rechts, als ob dort etwas ihre Aufmerksamkeit erregt hätte.

Als Resultat scheint es eine Art “goldenes Dreieck” oben auf einer Suchergebnisseite zu geben, das von 100% der Teilnehmer an der Studie registriert wurde. Dieses Dreieck erstreckt sich über das erste Suchresultat hinweg an den rechten Rand des Viewports (sichtbarer Bildausschnitt des Browsers) und von dort schräg abwärts an den linken Rand zurück, typischerweise bis hinab zum 3. bis 4. Suchergebnis.

Für die Sichtbarkeit von generischen und gesponserten Links auf der Seite ergab sich folgendes Bild:

Sichtbarkeit organische Resultate in %:

  • Rang 1 - 100%
  • Rang 2 - 100%
  • Rang 3 - 100%
  • Rang 4 - 85%
  • Rang 5 - 60%
  • Rang 6 - 50%
  • Rang 7 - 50%
  • Rang 8 - 30%
  • Rang 9 - 30%
  • Rang 10 - 20%

Ein ähnlicher Effekt ergab sich für die bezahlten Anzeigen auf der rechten Seite der Ergebnisse, allerdings auf niedrigerem Niveau:

Sichtbarkeit AdWords-Anzeigen (rechts) in %:

  • Rang 1 - 50%
  • Rang 2 - 40%
  • Rang 3 - 30%
  • Rang 4 - 20%
  • Rang 5 - 10%
  • Rang 6 - 10%
  • Rang 7 - 10%
  • Rang 8 - 10%

Anzeigen,die auf der Seite oben geschaltet waren, wurden dagegen von allen Teilnehmern an der Studie wahrgenommen.

Generische Suchergebnisse mit höchster Sichtbarkeit

Die Studie belegt interessanterweise die Effektivität der Suchmaschinenoptimierung, die auf die Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen abzielt. Die mit Pay-per-Click-Kampagnen erzielbare Aufmerksamkeit ist nach den ersten Erkenntnissen aus der Studie nicht so hoch wie bei jener.

Neuere Studien finden sich hier (in englischer Sprache).

Linkkauf

Montag, Oktober 29th, 2007

Nun ist die Bombe geplatzt: Beim aktuellen Pagerank-Update schwingt Google die Keule in Richtung all derer, die im Kampf um einen höheren Pagerank auch Backlinks gekauft haben. Auch die Linkverkäufer hat es hart erwischt. Soll keiner sagen, er habe es nicht gewusst! Sicher - es hat die ganze Zeit funktioniert und so etablierte sich in den vergangenen Jahren ein regelrechter Markt für professionellen Linkhandel. Fraglos unterläuft der Linkhandel jedoch Googles Interesse an relevantem Content und seit geraumer Zeit auch die aktualisierten Richtlinien für Backlinks. Pagerank-Verluste sind der Preis und erneut ist ein Umdenken für viele SEO notwendig: Linkhandel zählt zu den Todsünden und so findet sich neuerdings in den webmaster tools neben dem altbekannten Spam Report “Report spam in our index” auch ein “Report paid links”.

Neben allen basisdemokratischen Überlegungen - Geld darf nicht entscheidend sein fürs Ranking, denn schließlich gibt es hierfür die kommerziellen Google AdWords - drängt sich hier einmal mehr die Fragwürdigkeit von Googles Monopolstellung und der damit verbundenen Macht auf.

Suchmaschinen und dynamische URL - News

Donnerstag, August 23rd, 2007

Yahoo! hat Berichten zufolge eine Lösung für die Probleme, die dynamische Seiten für Suchmaschinen darstellen. So können identische Seiten, die beispielsweise durch eine Session-ID praktisch unter unendlich vielen Adressen aufrufbar sind, massive Duplicate-Content-Probleme verursachen. Dies ist der Hauptgrund, weshalb dynamische Seiten in der Vergangenheit häufig überhaupt nicht bis widerwillig von Suchmaschinen aufgenommen wurden und für interessante Rankings ein echtes Hindernis darstellten. Viele CMS, Shopsysteme, weblogs, die dynamische Seiten generieren, haben deshalb Mechanismen, mit deren Hilfe sich die Session-ID-Problematik beim Besuch eines Bots umgehen lässt - vorausgesetzt der website-Eigentümer weiß um die Problematik und verfährt entsprechend. Yahoo! bietet im Site Explorer jetzt die Möglichkeit, bestimmte URL-Parameter von sich aus zu ignorieren.


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