Klickbetrug (Teil 5)

Klickbetrug und Gegenmaßnahmen

Wenn Sie PPC-Advertising (Pay-per-Click-Programme wie Google Adwords) nutzen, ist es unumgänglich, Besucherdaten zu überwachen und auf verdächtige Klicks zu analysieren. Dies ist mithin die einzige Möglichkeit, Klickbetrügern auf die Schliche zu kommen und so bitteren Verlusten im Budget vorzubeugen. Der erste Schritt hierzu muss ein gewisses Grundverständnis der Zugriffsdaten für Ihre website sein. Für die Analyse von Besucherdaten ist es hilfreich, die rohen Server-Logdaten mit einem entsprechenden Programm aufzubereiten, das die Zugriffsdaten tabellarisch und grafisch aufarbeitet. Oft bieten webhoster einen entsprechenden Service in ihrem Hosting-Paket an. Alternativ und besonders bei der Überwachung mehrerer websites praktischer sind eigens dafür vorgesehene “Zähler”, die als kleines Code-Snippet (meist JavaScript) in die website eingebaut werden und alle wichtigen Daten erfassen und entsprechend aufbereitet darstellen. Oft werden diese Dienste in gewissem Umfang sogar kostenlos zur Verfügung gestellt wie z.B. Statcounter.

Mit diesen Hilfsmitteln lassen sich unübliche Besuchermuster, die ein Indiz für Klickbetrug sein können, mit etwas Erfahrung leicht erkennen. Dazu ist ein Mindestmaß an Beschäftigung mit der Materie erforderlich. Schnell kennen Sie die durchschnittliche Besucheranzahl auf Ihrer website, wissen, wieviele Seiten jeder Besucher im Schnitt aufruft, kennen die Referrer, von denen aus Ihre Site aufgerufen wird. Auch PPC-Anzeigen als Referrer lassen sich so leicht überwachen.

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